Der Kleingärtner

Von kleinen Paradiesen im Garten und auf dem Balkon

Lieblingsplätze zum Sommeranfang

Jetzt ist Sommer und da freut sich alle Welt auf den Lieblingsplatz im Garten. So auch viele Gartenfreunde.
Hier eine kleine Auswahl von meist ausgefallenen Orten. Im Staudenbeet: Weiterlesen

Gartenreich Dessau-Wörlitz Fest- und Gedenkjahr mit Fachtagung

Wenn das keine tolle Veranstaltung ist: Die Gartentagung in Wörlitz:

Der 200. Todestag von Leopold III. Friedrich Franz, Fürst und Herzog von Anhalt-Dessau (1740-1817) wird zum Anlass genommen, um an sein Leben und Wirken zu erinnern und insbesondere seine Leistungen, die mit dem Gartenreich Dessau-Wörlit
z Eingang in das UNESCO Weltkulturerbe gefunden haben, angemessen zu würdigen. Einen Höhepunkt innerhalb des Fest- und Gedenkjahres bildet die Gartentagung mit dem Thema »Leopold III. Friedrich Franz – sein Gesamtkunstwerk nach 250 Jahren«. Weiterlesen

Erste Kirschmarmelade des Jahres fertiggestellt

Am heißesten Tag des Jahres in den Kirschbaum steigen? Eine Frage, die ich schon seit dem letzten Jahr gerne mit „Ja“ beantworte.
Der gut 30 Jahre alte Süßkirschbaum der Eltern erfreut auch in diesem Jahr mit einer reichen Ernte. Nicht so üppig wie im letzten Jahr, aber so, dass es neben den oberen Etagen für die Vögel noch genug gibt für die Zweibeiner darunter.

Gut 5 Kilogramm waren es wieder und nach dem entsteinen und dampfgaren kamen noch stattlich 3 Liter Saft dabei heraus, dass es zwei große Töpfe sein mussten.
In diesem Jahr wurde auch wieder der Gelierzucker 2:1 gewählt. Aber mal das Markenprodukt aus der Nachbarschaft. Und die Marmelade wurde auch echt top. Hatte sich wirklich gelohnt. Weiterlesen

Als eine Linde noch das Symbol für Westfalen war

Nicht mal fünf Zentimeter misst das Kunstwerk des Monats Juni, der Münzbecher „Dortmunder Femelinde“, das im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster ausgestellt wird. Das kleine Exponat aus der Münzsammlung des Museums steht für hohe Handwerkskunst. Bis Ende Juni ist es in der Vitrine im Museumfoyer zu sehen. Am Donnerstag (22.6., 17 Uhr) erklärt Stefan Kötz, Kurator Münzkabinett, wie aus einer Münze der Becher getrieben wurde. Weiterlesen

Buntspecht genießt Insekten to go

Das war ein Kopfen und Tönen, dass so gar nicht nach Baum klang. Und richtig genug, da saß ein Buntspecht, vermutlich der kleine Kerl, der kürzlich bei den Nachbarn die Trauerbuche abklopfte, bevor diese in ihr dichtes grünes Blattkleid schlüpfte und suchte sich eine Mahlzeit.

Bild: Buntspecht am Insektenhotel

Aber eben nicht an einem der alten Apfelbäume, oder dem Kirschbaum, nein er klopfte auf ein kleines Insektenhotel ein, dass hinten an der Palisade der Nachbarn, direkt am Gartenzaun hängt.
Und er klopfte und kolpfte. Irgendwann war die Richtung klar und tatsächlich da war er. Kaum größer als das Insektenhotel und gut zu sehen. Leider wurde er durch das herannahen mit Fotoapperat gestört und flüchtete.
Zwar um noch einmal wieder zu kommen, aber für ein gutes Foto war es doch zu weit weg.
Also auch Insekten to go, oder so ähnlich.

Erdbeerernte startet

Es hat etwas gedauert und es handelt sich auch nicht um ein wirkliches Erdbeerfeld, aber immerhin haben die vier kleinen Erdbeerpflänzchen doch angefangen Früchte zu produzieren.
Sie sind nicht sehr süß, man könnte auch sagen recht sauer,aber ganz ansehnlich.
So wie es aussieht wird es auch noch mehr an Ertrag in den nächsten Tagen.

Bild: Erste Erdbeeren 2017

Gerne sollen noch ein paar Gläser Erdbeermarmelade dazu kommen, so für den Eigenverbrauch, mal sehen ob das klappt.

Freie Gartenakademie von Wilm Weppelmann geht „Quer ins Beet“

Die Freie Gartenakademie Münster von Wilm Weppelmann geht zum zwölften Malan den Start. Diese Mal ist das Motto des Jahres „Quer ins Beet“

Bild: Plakat der 12. Freien Gartenakademie

„Quer ins Beet“ treiben die Themen des Sommers 2017. Vom 13. Juni bis zum 3. September darf gedacht, gefragt, gesungen, gelacht und geträumt werden. Ein Programm für jeden, aber nicht für alle und das bei freiem Eintritt (Kostenbeitrag erbeten).

Zum Auftakt ergreift am 13. Juni der französische Ethnologe und Anthropologe Marc Augé in seiner Muttersprache das Wort (mit Übersetzung ). Sein Thema: „Orte und Nicht-Orte – eine ethnologische Betrachtung“. Augé war Direktor der Pariser Universität für Sozialwissenschaften. Seine Überlegungen zur modernen westlichen Gesellschaft flossen ein in die „Philosophie der Nicht-Orte“. Mit ihr sprach Augé Räumen der gebauten Umwelt, vornehmlich in Städten, wegen ihrer Funktion als Transiträume und mangels menschlicher Interaktion ihre Eigenschaft als Ort im anthropologischen Sinne ab.

Am 16. Juni gastiert das Junge Theater Mobil mit „Der Gärtner / De Gäörner“ von Mike Kenny zu Gast. Eine mobile Produktion in Kooperation mit der Niederdeutschen Bühne. Hannes Demming und Manuel Herwig spielen für Menschen ab vier Jahren ein Stück, das mit poetischer und einfacher Sprache starke Bilder schafft. Der Wandel der Natur wird zur Metapher von Freundschaft, Eifersucht und Hoffnung.

Die Japanerin Yuko Tanabe Nagamura berichtet von ihrem Leben als weitgereiste, renommierte Garten- und Landschaftsarchitektin. Sie ist „In der ganzen (Garten-)Welt zuhause“ (18. Juni).

An den 200. Geburtstag des amerikanischen Schriftstellers und Philosophen Henry David Thoreau erinnern zwei Veranstaltungen im Programm der 12. Gartenakademie. So beschäftigt sich Frank Schäfer am 24. Juni mit dem „Waldgänger und Rebell“ Thoreau. Die gleichnamige Biografie ist im Mai 2017 im Suhrkamp-Verlag erschienen. Der Übersetzer Rainer G. Schmidt der Thoreau-Tagebücher nimmt für eine Lesung am 6. Juli auf dem Gartenstuhl Platz.

Die Querbeet-Ausgabe 2017 befasst sich einmal mehr mit der menschlichen Seite des Gartens. Mit der Wissenschaftlerin und Autorin Dr. Elisabeth Meyer-Renschhausen kommt am 25. Juni eine gefragte Expertin für Kleinstwirtschaft und Pionierin des Urban Gardenings in Weppelmanns Garten. Sie hat den Vortrag „Gärtnern für alle – die sozialen Dimensionen des Gärtnerns“ im Gepäck.

Musik garantiert nicht aus der Konserve präsentiert das Quartett „1000“ mit „1000 Anthems to avoid Nationalism“ Jan Klare (Saxofon), Bart Maris (Trompete) Wilbert de Joode (Bass) und Michael Vatcher (Schlagzeug) lenken mit ihrem durchaus politischen Konzert das Gehör auf die Nationalhymnen der Welt (29.Juni).

Eine heilsame „Therapie für Gartenhasser“ versprechen die Komödiantin Gabi Sutter und Wilm Weppelmann am 1. Juli, Lachgarantie inklusive. Eric Erbacher thematisiert „Leo Marx – The machine in the garden: Technology and the Pastoral Ideal in America“ und damit die Beziehung zwischen Technologie und Kultur im Amerika des 19. und 20. Jahrhunderts (11. Juli).

„Vom leisen Atem der Zukunft“ erzählt der Journalist, Publizist und Autor Ulrich Grober (20. Juli) und Deutschlands wichtigster Konzeptkünstler Timm Ulrichs führt am 28. Juli unter dem Motto „Über die Fortpflanzung von Ideen II“ ein Gartengespräch zur Kunst im öffentlichen Raum.

Die Kultur- und Regionalhistorikerin aus Wittenberg, Elke Strauchenbruch“, ist unterwegs in „Luthers Paradiesgarten“ (24. August). Der internationale Klangkünstler und Komponist Rochus Aust stellt am 28. August mit der Performace „Resonating suitcases“ eine Klangpflanzung aus Hauskonzert-Miniaturen vor – gesammelt bei Nachbarn in der Münsteraner Langemarckstraße.

Mit dem Garten zur Gedächtniskultur befasst sich Dr. Ralf Hammecke am 30. August, als Geschäftsführer des Münsteraner Zentralfriedhofs kennt er sich aus mit dem letzten Garten und seiner Kulturgeschichte. Den märchenhaften Schlussakkord setzt das „Marie Séférian Quartett“. Beim Konzert „Mille Nuits“ am 3. September verströmen die Berliner Musiker Jazz mit orientalischen Einflüssen.

Gesamtprogramm 2017 – 2. Freie Gartenakademie 2017 „Quer ins Beet – eine anregende Kulturlese“ 13.6. – 3.9.2017

Das Programm 2017

Programm und Organisation: Wilm Weppelmann # Ort: Münster Garten Wilm Weppelmann in der Gartenanlage Langemarckstr. 73 Eintritt frei(willig) mit Regenzeltschutz Träger: Kulturgrün e. V. Münster www.kulturgruen.org Weitere Informationen: www.gartenakademie.org

1. Die 13.6.2017 – Die 12. Freie Gartenakademie 2017 wird am Dienstag, den 13.6.2017 20 Uhr mit einem Vortrag des französischen Ethnologen und Anthropologen Marc Augé (Paris/Frankreich) „Lieux et non-lieux – une observation ethnologique“ – „Orte und Nicht-Orte – eine ethnologische Betrachtung“ eröffnet. Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung wird in Französisch durchgeführt, die Teilübersetzung übernimmt: Claudia Stieneker
2. Fr 16.6.2017 16 Uhr Gastspiel Theater Münster: Junges Theater Mobil – Mike Kenny „Der Gärtner / DE GÄÖRNER“ (Theater für alle ab 4 Jahre) mit Hannes Demming und Manuel Herwig
3. So 18.6.2017 19 Uhr Vortrag Yuko Tanabe Nagamura (Kumamoto-shi, Japan) „In der ganzen (Garten)Welt zu Hause – die japanische Landschaftsgärtnerin Yuko Tanabe Nagamura“
4. Sa 24.6. 20 Uhr Vortrag Frank Schäfer „Henry David Thoreau – Waldgänger und Rebell. Eine Biographie“ Suhrkamp Verlag – Neuerscheinung Mai 2017 – Zum 200. Geburtstag von Henry David Thoreau
5. So 25.6. 19 Uhr „Gärtnern für alle – die sozialen Dimensionen des Gärtnerns“ Die Wissenschaftlerin und Autorin Dr. Elisabeth Meyer-Renschhausen ist eine gefragte Expertin für Kleinstlandwirtschaft und eine der Pionierinnen des Urban Gardenings.
6. Do 29.6.2017 20 Uhr Konzert – Quartett „1000“ mit „1000 Anthems to avoid Nationalism“ Besetzung: Joode/ Vatcher / Maris/ Klare
7. Sa 1.7. 2017 16 Uhr „Therapie für Gartenhasser“ ein amüsantes Gartentherapeutikum mit Gabi Sutter und Wilm Weppelmann
8. Do 6.7. 20 Uhr Lesung mit dem Übersetzer Rainer G. Schmidt (Berlin) “ Henry David Thoreau: Tagebuch I“ Matthes & Seitz Verlag – Zum 200. Geburtstag von Henry David Thoreau
9. Die 11.7. 20 Uhr Eric Erbacher (Münster) „Leo Marx – Die Maschine im Garten: Technologie und das pastorale Ideal in Amerika ‚“The Machine in the Garden: Technology and the Pastoral Ideal in America‘ Leo Marx’s work has focused on the relationship between technology and culture in 19th- and 20th-century America.
10. Do 20.7.2017 19 Uhr Ulrich Grober (Marl) „Vom leisen Atem der Zukunft“ Vortrag
11. Fr 28.7.2017 20 Uhr Timm Ulrichs (Hannover) „Über die Fortpflanzung von Ideen II – Ein Gartengespräch zur Kunst im öffentlichen Raum“
12. Do 24.8.2017 20 Uhr Vortrag Elke Strauchenbruch (Wittenberg) „Luthers Paradiesgarten“
13. So 27.8. 16 Uhr ROCHUS AUST (Köln) „RESONATING SUITCASE – HAUSKONZERT-MINIATUREN – Klangpflanzung“ Achtung Treffpunkt: Münster Kreuzung Langemarckstr./Wermelingstr.
14. Mi 30.8. 20 Uhr Dr. Ralf Hammecke (Münster) „Der letzte Garten – eine Kulturgeschichte“
15. So 3.9.2017 20 Uhr Der märchenhaften Abschluss der 12. Freien Gartenakademie 2017 mit dem Berliner Marie Séférian Quartett „Mille Nuits“ Neben Marie Séférian gehören zum Quartett Pianist Niko Meinhold , Bassist Tim Kleinsorge und Schlagzeuger Javier Reyes

Tag der Gärten und Parks – Zu Gast in Martin Luthers Gemüsegarten

Ob gräfliches Anwesen, eleganter Kurpark oder wilde Naturschönheit: Westfalen lebt von der Vielfalt seiner grünen Schätze. Unter dem Motto „Hier blüht Dir was!“ lädt der sechste „Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe“ des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am 10. und 11. Juni in über 170 Anlagen der Region ein – in streng symmetrisch angelegte Barockgärten ebenso wie in weitläufige Parks, in Landschafts- und klösterliche Kräutergärten sowie in viele private Paradiese. An vielen Orten finden Veranstaltungen und Führungen für Gartenfreunde und Kulturliebhaber statt.

„Der Tag der Gärten und Parks macht eine der schönsten Seiten Westfalens sichtbar. Gärten und Parks sind unbestritten eine Stärke der Region. In diesem Jahr beteiligen sich 170 Anlagen in 96 Städten und kleineren Orten in Westfalen. Viele Privatgärten machen das Wochenende zu etwas Besonderem. Erfreulicherweise sind in diesem Jahr öffentliche Anlagen stark vertreten“, so LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale.

Bild: Anlage eines Bodenprofils am Kloster Herzebrock im Klostergarten, Kreis Gütersloh.
Foto: Deppe/Geologischer Dienst NRW

„Am Tag der Gärten und Parks eröffnen wir „Luthers Garten“ und zeigen unter anderem, wie der Kirchenreformator Martin Luther und seine Frau Käthe den Garten des Wittenberger Klosters einst mit Obstbäumen und Gemüsebeeten zu einem großen Nutzgarten umgestalteten“, erläutert Dr. Ingo Grabowsky , Leiter des LWL-Landesmuseums für Klosterkultur in Dalheim bei Lichtenau (Kreis Paderborn). Bei Rundgängen mit dem Klostergärtner erfahren die Besucher, was bei Luthers auf den Tisch kam – Maulbeeren, Melonen, Kürbisse und Erfurter Riesenrettich, dazu Wein oder auch Bier aus eigenem Hopfen.

Programmhöhepunkte
In anderen Parkanlagen erwartet Livemusik das Publikum am Tag der Gärten und Parks. Inmitten der weitläufigen Rasenflächen des Kurparks Bad Waldliesborn (Kreis Soest) spielt das Kurorchester auf. Im Bad Sassendorfer Kurpark (Kreis Soest) intoniert das Saxofonquartett „top(p) four“ am Samstag ein Repertoire von Klassik bis Jazz, sonntags präsentiert das Quartett „Jassiko“ Kaffeehausmusik. Der Musikförderverein Barntrup spielt im historischen Kurpark von Horn-Bad-Meinberg (Kreis Lippe), und das symphonische Blasorchester der Feuerwehr ist im Stadtpark Botanischer Garten in Gütersloh zu hören. In Münster begeistern 80 Musikgruppen, die sich am 10. Juni entlang der Promenade aufreihen, im Siegener Schlosspark sind klassische Stücke zu hören. Musik kombiniert mit Küchenkunst erleben die Gäste im Barockgarten von Schloss Neuhaus in Paderborn bei einem Jazzbrunch und einer Küchenparty mit Gitarrenmusik.

Für Genussmenschen findet auf Schloss Benkhausen (Kreis Minden-Lübbecke) ein festliches „Diner en blanc“ statt, bei dem die Farbe Weiß ein stimmungsvollsommerliches Bild abgibt. Deftiger wird es in der Gartenakademie in Münster: Dort dreht sich eine Kochkunstaktion mit der Kochbuchautorin Hildegard Möller und dem Gartenkünstler Wilm Weppelmann um Kohl.

Eine Besonderheit gibt es in den Klostergärten von Herzebrock und Clarholz (beide Kreis Gütersloh). Dort graben Experten vom Geologischen Dienst NRW die Böden in den Klöstergärten auf und zeigen die Besonderheit des Gartenbodens. Denn in diesem Jahr ist der Gartenboden „Boden des Jahres“. In der Umgebung von Klöstern und auch sonst überall dort, wo Menschen über Jahrhunderte hinweg mit Kompost, Fäkalien, Herdasche und Küchenabfällen ihre Gartenböden gedüngt haben, finden sich lockere und stark belebte, fruchtbare Böden.

Bei zahlreichen Themenführungen in der Region können Gäste die Besonderheiten des jeweiligen Gartens oder Parks kennenlernen, Wissenswertes über bestimmte Pflanzen, zum Beispiel über Schattenstauden oder Dahlien. Aspekte wie ökologisches Gärtnern, Förderung der Vielfalt und die Anlage eines Kräutergartens werden vor allem die Gartenfreunde interessieren. Am Samstag und Sonntag gibt es eine Smartphone-Schnitzeljagd im Tiergarten Schloss Raesfeld (Kreis Borken).

„Für Hobbygärtner, Familien und Ausflügler, die einfach einen schönen Frühsommertag in grüner Idylle verbringen möchten, gibt es am Tag der Gärten und Parks also jede Menge zu erleben – frei nach dem Motto „Hier blüht Dir was!“, erklärt LWL-Projektleiter Udo Woltering. Insgesamt nehmen rund 110 private Gärten sowie 60 öffentliche Parkanlagen an den Aktionstagen des LWL teil.

Fotowettbewerb
Bei all den Fotomotiven in über 170 Anlagen lohnt es sich, am Tag der Gärten und Parks die Kamera einzupacken. Zum dritten Mal lobt der LWL einen Fotowettbewerb aus. Hauptpreis ist ein Wochenende im Hotel Schloss Wilkinghege bei Münster mit gartenkulturellen Ausflugsmöglichkeiten rund um Münster. „Jeder, der zum Wettbewerb beiträgt, dokumentiert ein Stück Gartenkultur in Westfalen-Lippe – und hat schöne Erinnerungen fürs eigene Album“, so Woltering.

Das vollständige Programm und weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.gaerten-in-westfalen.de. Die Website ist sowohl wissenschaftlich als auch touristisch ausgerichtet. Die Broschüre zum Tag der Gärten und Parks kann von der Website herunter geladen werden und liegt in vielen Tourismusbüros aus. (Der in der Broschüre angekündigte Vortrag im Schlosspark Senden (Kreis Coesfeld) findet nicht am Samstag, sondern am Sonntag statt. Eine Führung gibt es an beiden Tagen).

Hintergrund
Neben vielen Privatgärten gibt es in Westfalen-Lippe über 300 kulturell herausragende Gärten und Parks, die ganzjährig für Besucher geöffnet sind. Gartenkultur ist ein wesentlicher Teil der Identität der Region. Der LWL will sie in den Fokus rücken, das Bewusstsein für diese Besonderheit schärfen und den Tourismus stärken. Die Website http://www.gaerten-in-westfalen.de bietet zu 130 ausgewählten Gärten und Parks umfassende Informationen. „Gärten und Parks in Westfalen-Lippe“ ist eine Initiative des LWL und des Projektes „Kultur in Westfalen“, das von der LWL-Kulturstiftung und der Westfalen-Initiative getragen und vom NRW-Kulturministerium gefördert wird.

Schubkarren im Dauertest

Heute gab es noch eine interessante Diskussion zum Thema Schubkarre. Ich konnte dabei mit  der alten (ruiniert da festgerost) von den Eltern und daher fast 50 Jahre alten  „Punkten“.

„Schade um das gute Stück, weil die Rahmenkonstruktion und die Wanne eigentlich sehr stabil ist. ABER wenn man sie halt unter der Tanne „lagert“, dann setzt eben der Rost an.“, sagte der kundige Nachbar, aber dann kam die Begründung und die fand ich echt erhellend:

„Schubkarren generell im trockenen lagern, damit sich kein Wasser in der Mulde sammelt, welches dann durch die Schraubenlöcher !? in den Rahmen gelangt und dieser von innen rostet. Wenn man sie nur draußen lagern kann, dann immer nur aufgestellt ( auf Rad und Mulde ), damit das Wasser abfließen kann.“

Noch ein Exemplar das schon lange im Dienst ist.

 

Der Feind im Inneren sozusagen. „Eine neue mit der Verarbeitung kostet locker 100€, wenn es reicht.“ Ja genau so wars,…

Und das aktuelle, „Neue“.

Der Piecksstrauch als Bienenwunder

Der Strauch ist der letze verbliebende Strauch der Eltern, der diese fiesen Dornen bildet. Er steht etwas unfreundlich neben dem Hauseingang und ist sehr gut aus dem Küchenfenster zu sehen.

Eigentlich ist der doof. Aber dann auch wieder nicht. Er hat nämlich echte Fans in der Natur. Im Moment die Bienen und Hummeln die zu vielen dort den Nektar saugen und die Blüten bestäuben.

Aus den Blüten werden pralle, orangefarbene Beeren, die im Winter den heimischen Vögel supergut schmecken. Wenn es im Winter dann arg wird ist der Busch der mittlerweile locker 2 x 2 Meter mist dann wirklich leergefressen.

Und so ist der Busch dann zwar nicht der Kleingärtnerins liebster, aber immerhin für die Bienen und Vögel was Gutes.

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