Jetzt am 4.12. spätestens zum 6.12. sollte die Zweige für den Barbarastrauß zu Weihnachten geschnitten werden. Am besten nimmt man Kirsch-, Apfel- Haselnuss sowie Forsythien- und Zierjohannisbeer-Zweige oder auch Birke, Weide, Schlehe, Goldregen oder Ginster.

Barbarablühen

Die sogenannten Barbarazweige brauchen um blühen zu können einen kleinen Vorlauf. Erstmal einen Kälteschock. Wenn es schon gefroren hat gut, wenn nicht, dann schneiden und mit den Ästen eine Nacht in die Tiefkühlung. oder Nachts auf den Balkon. Danach am nächsten Tag über Nacht in lauwarmes Wasser legen, dann meinen die Knospen, dass nun Frühling ist. Ein weiterer Trick für das Blühen ist, die Zweige nach den Wechselbädern schräg anschneiden und die Zweige am Ende etwas weich klopfen, dann dist die Aufnahmefähigkeit für das Wasser besser.

Ab dann können die Zweige mit regelmässig ausgetauschtem Wasser in die Vase gestellt werden. Die Vase steht am besten in der Wohnung. Und mit etwas Glück blühen die Zweige genau am Weihnachtsmorgen. Eine schöne alte Weihnachtstradition die Hoffnung auf Glück und ein gutes neues Jahr unterstreicht.

Und noch die Bauernregel: „Auf Barbara die Sonne weicht, auf Luzia sie wieder herschleicht“.