Jetzt im Herbst ist der Boden meist feucht und aufnahmefähig. Wer jetzt nicht nur Blumenzwiebeln und Stauden setzen will, der kann auch etwas für die Insekten tun.

Vorallem die Bienen und Wildbienen haben es immer schwerer und daher können die Gartenbesitzer jetzt die Zeit nutzen um bei einer geplanten Umgestaltung ihrer Gärten etwas für Bienen zu tun. Ideal wenn man Gehölze anpflanzen will ist die Pflanzung eines sogenannten Bienenbaumes. Der lateinische Name „Tetradium daniellii“ oder Samthaarige Stinkesche bedeutet, dass der Baum für Insekten unwiderstehlich gut duftet. Menschen nehmen diesen Geruch meist kaum wahr. Aber für die Bienen bedeutet dieser Baum, der im August und September in voller Pracht blüht eine sehr nektarreiche Nahrungsquelle.

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Auch ist jetzt die Zeit ein kleines Stück zur Wildblumenwiese zu machen. Einfach Saatgut heimischer Wildblumen ausbringen und sich im kommenden Frühling und Sommer auf die blühende und summende Pracht freuen. Feuchter Herbstboden ist ideal für die Einsaatzeit.

Wer schon ganz früh im Jahr für Bienennahrung sorgen möchte, der kann auch Krokusse am besten Winterharte Sorten wie die Elfen-Krokusse pflanzen. Wer mag sogar rein in den Rasen. Hier machen sich die kleine fliederfarbenen Blumen gleich am Ende des Winters perfekt, bevor die Rasenmähzeit anfängt. Und wie von Elfenhand, vermehren sich die kleinen Blumen munter weiter und kommen jedes Jahr in der nektarreichen Pracht wieder.

Auch die Bienen sind Farbenfreunde. Am besten sind immer blau und violetttöne. Die fliegen die Bienen gerne an. Märzenbecher, Traubenhyazninthen sind auch gerne von den Insekten genommen.

Und noch ein Tipp für Balkonbesitzer:

Wenn man in einem großen Topf z.B. Blumenzwiebel pflanzen möchte, kann man hier mit geschickten Einpflanzen lange etwas von einer Sorte Blumen haben.

Wer z.B. über eine schönen Tulpentopf nachdenkt, der sollte unbedingt schichtweise in einem sehr großen Topf pflanzen. Als erste Lage im Topf etwas Drainage einbauen. Mit feinem Kies, oder Blähton oder Tonscherben eine Schicht anlegen durch die das Wasser gut ablaufen kann. Dann erst die erste Lage Blumenerde in einer Stärke von gut 5 cm einfüllen, dann die erste Lage Blumenzwiebel und dann wieder 5 cm Erde und so weiter bis die Zwieben alle gepflanzt oder der Topf gefüllt ist. Und dann gegen Frost geschützt und dunkel stehen lassen. oder diese Pflanztopfbepflanzung erst im Frühling anlegen, dann können sie schon raus. Aber immer auf den Frost achten.

Wer sich auch über die Chemieindustrie und die geplanten Aktionen die für die Verbraucher und die Bienen gefährlich sind informieren möchte, kann bei campact.de oder sumofus die den Politikern und den Konzeren Druck machen. Oder mal einfach eine andere Meinung kennen lernen.