Tolle Kampagne, die vielleicht auch in ganz vielen anderen Städten und Gemeinden läuft. Hier ein Beispiel aus Rheda-Wiedenbrück. Dort kann man seit über 20 Jahren als Hobbygärtnern kostengüstig eine Bodenuntersuchung machen lassen.

bodenschutzaktion-rheda-wiedenbrueck Bildquelle: Stadt Rheda-Wiedenbrück

In diesem Jahr können vom 24. Oktober bis 4. November Bodenproben abgegeben werden. Für eine Analyse werden etwa 300 bis 400 Gramm Boden benötigt. Ermittelt werden der pH-Wert sowie der Gehalt an Magnesium, Kalium und Phosphor. Hobbygärtner zahlen acht Euro. Zudem gibt es eine individuelle Düngeempfehlung zu jeder Probe.

Die Analysen aus den Vorjahren zeigen, dass die Böden oft mit Phosphor über- und mit Magnesium unterversorgt sind. Ein ungünstiges Nährstoffverhältnis kann aber gesundes Wachsen behindern. Rasenflächen sind häufig zu viel gekalkt und zu wenig gedüngt.

Wer schon einmal seinen Gartenboden untersuchen lassen und die Anregungen und Tipps befolgt hat, sollte nach vier oder fünf Jahren die Analyse auf den gleichen Standorten wiederholen. Es zeigt sich dann, ob sich Werte verbessert haben. Die dem Bedarf der Pflanzen angepasste Düngung sichert nicht nur einen lebendigen Boden und gesunde Pflanzen. Sie entlastet auch den Geldbeutel.

Anleitungen zur sachgerechten Bodenentnahme und Probebeutel gibt es bei Umweltberaterin Dorothee Kohlen, Tel. 05242 963 234.