Schneckenfrass oder lieber alles in Töpfen. Die Diskussion entspannte sich am Kaffeetisch, Gärtner und Gärtnerinnen trinken gerne Kaffee, manchmal auch Tee, oder Wasser und Fassbrause wenn es echt zu heiß für Heißgetränke ist.

Dahlie Bildquelle: Dahlie

Also die eine Diskussionsmeinung ist stolzer Besitzer von 20 großformatigen Keramikpflanztöpfen, in denen die Dahlienpracht nach den Eisheiligen in frische Blumenerde gesetzt wird. Zugegeben, herrliche Töpfe die jetzt Anfang August schon ordentlich im Grün stehen. Durch die große Trockenheit sind die blühenden Freunde noch etwas dahinter. Am Grün ist ganz wenig Schneckenfrass zu erkennen.
OK das scheint prima zu funktionieren.
Platz für Töpfe gibt es und über den Winter locker gestapelt am Haus oder bei uns unter der Tanne würde auch gehen.

Töpfe Bildquelle: Der Kleingärtner Töpfe

Wir haben die Dahlien in die Erde Variante gewählt. Auch mit leichtem Dünger- und etwas frischem Blumenerdeneinsatz gewählt.
Die eine Dahlie in der kleinen Ansammlung von Buschrosen macht sich gut, aber auch hier wenig Blüten noch. Die einzelne im neuen Staudenbeet, mit toller neuer Erde und viel Platz wird regelmäßig von den Schnecken heimgesucht. Die machen sogar den weiten Weg quer und längs der Terrasse, wenn Beute schön duftend dort steht (Kürzlich mit den frisch geernteten Kartoffeln erlebt)
Ein kleines Plastikeimerchen, ursprünglich die Verpackung von Cherrietomaten wird jetzt über das arme Ding nachts gestülpt und morgens wieder abgenommen. Der Schneckenkragen, den ein lieber Gärtnerfreund empfohlen hat, wird’s bald werden, aber im Moment ist noch Improvisation angesagt, hält schon das Wachstum etwas geschützt. Mal sehen ob die verlorenen Wochen noch aufzuholen sind. Bisher scheint die Topfvariante doch die bessere zu sein.

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