Jetzt hat es den Garten auch getroffen. Bisher kannte ich den Begriff „Mehltau“ nur vom Namen nach. Und vorgestern, bei einem Blick auf den Kürbis, der diese Jahr so gar nicht in Schwung gekommen ist, waren auf den Blättern die verräterischen weißen Spuren. Oh Mehltau und so ist es dann auch. Der einzige noch nicht mal handballgroße Kürbis sieht sehr einsam aus und ob der mal noch etwas größer wird ist fraglich. Und die ebenfalls nicht vorwärtskommenden Zucchini werden wohl auch nichts mehr.
Ach zumindest einmal alle Blätter mit frischer 3,8 % Bio-Milch abgewaschen, vielleicht hilft es ja noch etwas.
Wo kommt der Ärger her. „Sporen in der Luft“ kann man lesen. Und da ist der Wirt auch ausgemacht zwei Azaleen haben schon seit gut 4 Wochen komische Blätter bekommen. Nicht so dramatisch fleckig, aber der ganze Strauch. Und langsam dämmert es. Da kommen sie wohl her.

Dann hilft jetzt nur noch starker Rückschnitt und bloss nicht auf den Kompost, sondern in die Tonne und am besten Verbrennen. Das geht natürlich nicht, aber in die Tonne und in Säcke und dann weg. Vielleicht erholen sich die Büsche ja und es ist noch früh genug, die Mehltausporen so nicht in den Boden gelangen zu lassen. Weil die ja Winterhart sind und dort einfach die kalte Zeit überstehen um weiter mit ihrem Schädlingswerk den Garten zu belasten.
Und wer will das schon.