Bei dem Aufräumen der Garage, dem letzten Raum der seit der Übernahme von Haus und Hof noch unberührte Raum drängte sich jetzt in den Vordergrund.
Alles mußte raus, dass alte Regal aus Großmutters Lebensmittelladen, dass seit Anfang an in der Garage stand mußte von der Wand abgerückt werden und auch hier fanden sich wieder „Schätze“.
Wer weiß wie dreckig, staubig und voller alter Sachen so ein Regal Raumhoch sein kann, wird es verstehen: auch das war wieder gruselig. Aber der Schwung war da und es war fast lustig, die Schienenteile, Glockenteile, Ölkännchen usw. aus den Ecken zu holen. Auch so mancher Handfeger fand sich. Die Gardena Schlauchspitze war da der größte Schatz aber das unspektakulärste Teil.
Bei der großen Staubentwicklung und dem Öffnen des Fensters zeigte sich eine nicht bekannte Qualität eben dieses: Das Fenster ist ein einfachverglastes Holzfenster, aber es kann dreh und kipp. Wär hätte das gedacht?! Ich jedenfalls nicht. Und dann fand sich ein locker 3 Kilo schwerer dicker Holzklotz.
Der Holzklotz ist eben als Feuerholz eingesetzt worden. Und er war Klasse: brannte lange und machte eine schöne Wärme und fiel dann ganz langsam auseinander. Zeit über seine Herkunft und die Verwendung nachzudenken. Woher? Keine Ahnung bestimmt hat mein Vater den irgendwann irgendwo gefunden oder sogar sägen lassen.

Ofenfeuer4
Bildquelle: Der Klotz

Verwendung: Ja das fiel mir wieder ein. Der Bremsklotz für die Autos, dass man nicht zu weit in die Garage fuhr und mit der PKW Schnauze ausversehen ins Regal setzte oder die Fahrräder davor plattfuhr. Und so ein Klotz hat einen langsam fahrenden R4, R5, R11, Renault Clio und Opel Corsa gestoppt. Jetzt wird die Garage nicht mehr für die Autos benutzt, sondern nur als Lagerfläche für den Garten und die Gartenelektrogeräte, Mülltonnen etc. Und natürlich zur Überwinterung der Kübelpflanzen, aber das ist eine andere Geschichte.