Insbesondere im Winter liebäugeln viele Menschen damit, einen neuen Gartenzaun anzuschaffen. Die kalten Monate des Jahres hinterlassen schließlich tiefe Spuren im Holz – insbesondere von älteren Zäunen. Der Winter wird so nicht nur zur Planungszeit für die Gartenaussaat, sondern auch gleich für das Drumherum. Allerdings stellt sich schnell eine Frage: Sollten Sie den neuen Gartenzaun kaufen oder können Sie ihn selberbauen? Es gilt das Problem, worauf Sie bei einer Heimwerker-Lösung achten müssten.

Heimwerker oder Käufer: Auf den Zweck des Zauns kommt es an

Das Internet geizt nicht an Ratgebern für den selbständigen Bau von Gartenzäunen. Allerdings fehlt zumeist ein zentraler Hinweis: Tatsächlich kommt es auf den Zweck an, den Ihr neuer Zaun erfüllen soll, ob es ratsam ist, dass Sie selbst zu Hammer und Säge greifen. Grundsätzlich gilt: Dient der Zaun als Sichtschutz-Ablage und soll vielleicht auch Tiere aus der Nachbarschaft abhalten, rechnet der sich der Heimwerker-Bau nicht. Sie müssten nicht nur über großes Geschick verfügen, sondern benötigen auch viel Zeit, Erfahrung, spezielle Werkzeuge und müssten Holz, Lack und Nägel in einem großen Umfang ankaufen. Der finanzielle Aufwand für einen gekauften Sichtschutz ist zwar noch immer höher, insgesamt sparen Sie aber so viel Zeit und Nerven, dass es sich lohnt.

Anders liegen die Dinge bei einem Gartenzaun, der lediglich dazu dient, Ihren Besitz abzugrenzen. Eine solche Anlage können Sie einfach selbstbauen. Lediglich bei den Pfosten ist es überlegenswert, doch zu einer Kauflösung zu greifen. Diese müssen eine bestimmte Stärke und ein Mindestgewicht besitzen. Mit der entsprechenden Berechnung haben insbesondere Personen ohne Erfahrung häufig Probleme.

Fichte oder Kiefer als Holz für Ihren neuen Zaun

Das Material der Wahl für Ihren neuen Zaun ist entweder Fichte oder Kiefer. Bei hochwertiger Verarbeitung haben diese Hölzer eine Lebensdauer von bis zu 20 Jahren. Sie sind im Verhältnis relativ kostengünstig. Sollte Ihnen Ihr Zaun irgendwann nicht mehr gefallen, können Sie ihn ohne wehmütige Gedanken an Ihren Geldbeutel abreißen.

Der wirtschaftliche Aspekt ist es auch, weshalb sie nicht zur Eiche greifen sollten. Als heimisches Hartholz eignet sie sich eigentlich hervorragend für Hölzer und sieht zudem sehr gut aus. Allerdings ist Eiche zu teuer – insbesondere, wenn Sie Ihren Zaun in einer anderen Farbe streichen möchten.

Verwenden Sie Bootslack

In jedem Fall müssen Sie Ihren neuen Zaun lackieren, um ihn gegen Wind und Wetter zu wappnen. Für Einsteiger sei folgender Tipp gegeben, über den Profi-Heimwerker nur lächeln können: Lackieren Sie jede Latte und jeden Pfosten vor dem Aufstellen! Arbeiten Sie mit Bootslack. Dieser ist speziell für das Abhalten von Feuchtigkeit gedacht und lässt sich bei Bedarf leicht überstreichen.