Unter der Schirmherrschaft der Initiatorin der „Essbaren Stadt Andernach“, Heike Boomgaarden, stellt Schloß Ippenburg in dieser Saison den Megatrend „Urban Gardening“ in den Focus des Ippenburger Sommerfestivals vom 18. – 21. Juni 2015.

Nach Landlust nun Stadtlust? Nach LandArt nun StadtArt? Gärten in Reis- und Kaffeesäcken? Bäckerkisten, Palettenburgen, BigBags? Recycling und Upcycling?

OLYMPUS DIGITAL CAMERASchirmherrin Heike Boomgaarden. TV-Moderatorin, Buchautorin und Initiatorin der „Essbaren Stadt Andernach“

Schloß Ippenburg wird 2015 einmal mehr zur Bühne für das große und kleine Welttheater der Gartenkunst und Gartenlust des 21.Jahrhunderts.Denn diese haben sich weltweit auf den Weg in die Städte begeben — dorthin, wo es die Menschen heute zu Tausenden zieht.

„Nomadisch Grün“ – so nennen Marco Clausen und Robert Shaw, die „Prinzessinnengärtner“ aus Berlin Kreuzberg ihren Stadtgarten, der inzwischen weltweit bekannt und geachtet ist und sprechen von der „Stadtsehnsucht“, die den Menschen seit einigen Jahren erfasst hat.

Mit „Einmal Garten to go, bitte“ wird ein ganz bestimmter Aspekt des „Urban Gardening“ ausgewählt und mit künstlerischen Mitteln interpretiert – der mobile Garten, der „Garten to go“.
„Modern sein, bedeutet in Bewegung sein“, sagt der polnisch-britische Soziologe Zygmunt Baumann, und in der Tat gibt es heute nur noch wenig Dinge, die nicht mobil oder zumindest mobilisierbar sind. Diese Mobilität beinhaltet ein hohes Potential für eine kreative und künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema „Urban Gardening“.

Künstler und Gärtner, Kunst-und Lustgärtner, Kreative aller Sparten sind eingeladen, ihren „Garten to go“ zu verwirklichen!
Zehn Künstler, darunter Maler und Bildhauer, Schauspieler, Schriftsteller und Musiker und zehn Gartenarchitekten werden ihre Ideen beim großen Ippenburger Sommerfestival vom 18.-21. Juni 2015 präsentieren.
Mit dabei sind u.a. die Prinzessinnengärtner, Robert Shaw und Marco Clausen aus Berlin, Wladimir Kaminer/ Berlin, Editha Pröbstle/ Koblenz, Karl Ploberger/ Österreich, Sabine Reber, und Markus Kobelt/ Schweiz, Kristin Lammerting/ Köln, Loretta Stern/ Berlin, Bärbel Hische/ Cloppenburg, Werner Henkel/ Bremen und Volker-Johannes Trieb/ Osnabrück.

Menschen brauchen Gärten. Deshalb ist es folgerichtig, dass die neue Garten- und Landlust jetzt die Stadt erreicht hat. Und es ist konsequent, dass Schloß Ippenburg, seit über 15 Jahren Treffpunkt der internationalen Gartenszene, dieser neuen Gartenbewegung die Bühne bereitet.