Weniger Vögel und weniger Insekten. Das merken nicht nur die Vögelfreunde und Autofahrer. Die einen beim Zählen, die anderen wenn sie ihre Scheiben im Sommer weniger putzen müssen, weil kaum noch Insekten dort aufgeploppt sind.
Das das alles nicht von ungefähr kommt und die Natur nicht nur in Europa sondern auch in Deutschland stirbt, wird immer sichtbarer. Daher gibt es jetzt viele Inititativen, die im Wahlkampf auf die Parteien einwirken wollen, dass diese Entwicklung gestoppt wird.
Den das Problem ist Menschengemacht.
Gift in der Landwirtschaft, gepresste Insekten in Heuballen, keine Nistmöglichkeiten für Insekten und Vögel, keine Blumen in Vorgärten, Ende der Artenvielfalt, um nur ganz wenige Bausteine zu nennen.

Wer mal schauen mag, ein eindrucksvolles Video zum Schmetterlingssterben:

oder eine Petitionskampagne im Netz:

https://weact.campact.de/petitions/unsere-heimische-natur-stirbt-aufschrei-jetzt?

Oder der Bericht über die Fotoarbeit des Fotografen Pablo Piovano zu den Folgen des massiven Gebrauchs von Glyposat in Argentinien:

http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/ttt-16072017-pablo-piovano-100.html
Eine europäische Bürgerinitiative kämpft für ein Verbot von Glyposath und eine andere Initiative sumofus.org hat sich die Verhinderung der Fusion zwischen Monsanto dem Hersteller und Bayer dem Medikamentenlieferanten gegen die Auswirkungen zusammen geschlossen. Auch Miserior hat eine ecard-aktion „Saat für Vielfalt“ an die EU gestartet um die Fusion zu verhindern.

Zeit zum Handeln allemal.