In Minden bepflanzen Einwohner Blumenbeete und Brachflächen mit nahr- und schmackhaften Gewächsen. Alle dürfen mitmachen, alle dürfen ernten. Wie die „Essbare Stadt“ in Minden funktioniert und ob und wie das auf Rheda-Wiedenbrück übertragbar ist, will die Lokale Agenda Gruppe aus Rheda-Wiedenbrück untersuchen. Sie lädt daher alle Interessierten zu einem Besuch Mindens am Samstag, 2. September, voraussichtlich um 9.30 Uhr ein.

Geplant sind je nach Teilnehmerzahl eine gemeinsame Zugfahrt, Busfahrt oder Fahrgemeinschaften. In Minden wird es einen entspannten, etwa ein- bis eineinhalbstündigen Rundgang geben. Im Anschluss beantworten Mindener Fachleute Fragen der Besucher. Die Rückfahrt ist gegen 15 Uhr vorgesehen, die Fahrtkosten trägt die Lokale Agenda.

Anmeldung

Für die Planung der Fahrt benötigt die Agenda verbindliche Zusagen. Interessierte können sich noch bis Freitag, 25. August, per E-Mail an kontakt@la21-rhwd.de oder telefonisch unter 05242 404514 bei Henrike Groten anmelden. Sie bittet darum, auf dem Anrufbeantworter Vor- und Nachname sowie Telefonnummer und ggf. eine E-Mail-Adresse zu hinterlassen.

Hintergrund: Das Konzept der „essbaren Stadt“

Die Lokale Agenda 21 Rheda-Wiedenbrück hat sich die Arbeit für mehr nachhaltige Lebensqualität in der Stadt auf die Fahnen geschrieben. In diesem Sinne beschäftigt sich das Bürgerforum seit einiger Zeit mit dem Thema „Essbare Stadt“. Dabei werden öffentliche Flächen zum Anbau von Obst und Gemüse genutzt. Jeder Bürger darf sich beteiligen – und das Ergebnis genießen. Weltweit lassen sich in Städten wie Andernach, Almere (NL), Todmorden (GB) oder Seattle (USA) bereits positive Wirkungen auf den sozialen Zusammenhalt, die Artenvielfalt und die Kompetenz im Umgang mit Lebensmitteln beobachten.

Foto: In Minden bepflanzen Bewohner kleinste Grünflächen mit essbaren Pflanzen. (Quelle: Detlef Müller – kostenfreie Veröffentlichung)