Wir haben die alte Buchengartenbank mit dem Garten zusammen übernommen. Die Bank ist nicht wetterfest, sie ist aus heimischem Holz. Buchenholz eben. Die ursprünglichen Besitzer hatten sie immer nur auf den schönen Sonnenplatz am Ende des Gartens verbracht, wenn direktes daraufsitzen angesagt war. Im Winter wurde sie abgebaut und eingelagert. Jahraus-Jahrein. Nur dann wurde bei einem Aufbauversuch, die Eigentümerin von „herabstürzenden“ Teilen am Zeh verletzt (genauer der große Zeh war angebrochen, nachdem die Verschraubung der Sitzfläche noch nicht gelungen war). Danach war für Jahre schluss.

Gartenbank-Buche

Nun haben wir die Bank übernommen. Seit Ostern stand sie jetzt aufgebaut draussen. Auch im Regen und die bereits gelösten Lackschichten haben sich gänzlich gelöst.

Jetzt muss sie neu gestrichen werden. Das Holz ist top. Also am besten umweltverträglich. Der vorgefundene Leinölfirnis war schon fast zu Honig geworden, reichte aber für die erste Schicht. Leider haben sich ca. 1000 Eintagesfliegen darauf niedergelassen. Und der Leinölfirnis trocknete auch ganz schlecht.

Mit der neuen Dose also noch das zweite Mal den Leinölfirnis aufgetragen. Jetzt trocknet die Bank. An den abgeplatzten Lackstellen sieht die Bank etwas schäbbig aus. Aber sie ist top, das Holz ist fest und die Verarbeitung gut. Nun drängt sich die Frage auf. Reicht das mit dem Leinölfirnis, wird man sich bald wieder darauf setzen können? Oder ist nach der Trocknung doch ein Lack notwendig. Holzschutz chemisch? Die Grundierung ist atmungsaktiv, vielleicht ganz gut, doch mit etwas anderem noch darüber zu streichen. mal sehen.