Aber Vorsicht es gibt eine Pflanze, die versteht keinen Spaß und ihre Wirkung ist schlimmer als die einer Feuerqualle im Meer. Der Riesen-Bärenklau.

Der Bärenklau ist ziemlich einfach zu bekämpfen. Schafe fressen ihn liebend gern und so bleibt nur der dicke Stiel übrig. Vermutlich haben die meisten Gartenbesitzer aber keine Schafe, sondern nur den Rasenmäher oder ähnliches zur Hand. Und da sollte man wirklich darauf achten, wenn eine unbekannte Pflanzen so fröhlich und groß gen Himmel wächst. Der Riesen-Bärenklau wird auch Bärenkralle, Herkulesstaude oder Herkuleskraut genannt.

Das Problem der Pflanze ist nicht ihre Größe, die bis 3 Meter werden kann, sondern dass sie eine Substanz bildet die in Verbindung mit Sonnenlicht toxisch dh. giftig wird. Die Haut wird gereizt und es entstehen schmerzhaften Quaddeln und Blasen, die schwer heilen und wie Verbrennungen erscheinen. Erfahrene Gärtner tragen bei dem Entsorgen Schutzkleidung bis hin zu Gesichts- und Mundschutz. Auch für Tiere kann die Pflanze gefährlich werden und Hunde haben ebenfalls schmerzhafte Quaddeln an den Pfoten oder dem Körper. Auch wenn die Pflanze sehr dekorativ ist, dass war auch eine der Ideen bei seiner Verbreitung im 19.Jahrhundert, aber heute ist der Riesen-Bärenklau eher eine Plage, da er die heimischen Arten verdrängt. Also bei der Beobachtung von Wachstum einer Pflanze, die schnell recht groß wird, auch bald handeln, oder ein Schaf ausleihen,…

Da hilft es wenig, dass die Herkulesstaude 2008 zur Giftpflanze des Jahres gewählt wurde. Hier noch ein Hinweis mit einem Film zum Thema: