Das sich Künstlerinnen mit berühmten Naturforscherinnen beschäftigen kommt nicht von ungefähr. Bei der Künstlerin Sala Lieber, die mit ihren großformatigen, farbintensiven und barockzitierenden Malereien eine große Bekanntheit erlangt hat, kommt noch mehr hinzu.
Sie wird von historischen Frauenpersönlichkeiten inspiriert, die in der Zeit des 17ten und 18ten Jahrhunderts bereits Großes geleistet haben. Eine moderne Auffassung in Siebdrucktechnik wurden einmal von der englischen Königin Elisabeth I und der deutschen Naturforscherin Maria Sybilla Merian inspiriert.
Merian nahm für eine Frau völlig unüblich bereits im frühen 18ten Jahrhundert eine Forschungsreise nach Südamerika. Dort beobachtete sie die Metamorphose der Schmetterlinge. Diese Beobachten verarbeitete sie in einem Buch, für das Sie auch die Zeichnungen schuf. Diese Leistung ist Wegweisend für die moderne Naturforschung gewesen.
Starke Frauen, auf unterschiedlichen Gebieten inspirieren Sala Lieber, die diese Wiederum als Motiv für ihre Arbeiten nutzt. So entstehen Vorbilder die auch wieder inspirieren.
Zu sehen in der Galerie Hoffmann Contemporary Art, Hauptstraße 74, 33378 Rheda-Wiedenbrück in der Ausstellung „Sala Lieber – Goldene Zeiten“:

Bildquelle: Sala Lieber, Die Botanikerin 2017, Siebdruck 100 x x70 cm