Der Herbst ist da, kalendarisch sowieso und auch wenns draussen noch prima warm ist, das Laub fällt in Mengen von den Bäumen. Dann wird der Winter bald vor der Tür stehen, in diesem zu warmen Jahr. Sagen die Fernsehwetterfrösche ja oft.
laubkompost
Es wird geharkt und gefegt, und das Laub auch gerne mittels Laubsauger
dem Nachbar auf das Grundstück gepustet, wenn der nicht da ist. Oder mit besagtem Gerät das Laub vom Gehsteig auf die Strasse gepustet, so dass es die Güllys schön verstopft, so dass bei den zu erwartenden Schauern, dass Oberflächenwasser in großen Pfützen auf den Strassen steht und Autos, die wenigen Passanten und Fahrradfahrer schön nassspritzen können usw.
Ja die Pracht der Blätter will wohin und da ist der heimische Komposthaufen vielleicht auch mal überfordert.
Aber wichtig für einen gut funktionierenden Garten sind die Laubhaufen für die überwinternden Tiere (Igel) und auch für die Düngung unter den Bäumen und überall dort, wo die Pflanzen mehrjährig stehen. Bei neu angelegten Stauden wäre das anhäufeln mit Sand und das wegnehmen des Laubes besser, damit die Verrottungsstoffe nicht die Pflanzen an den neuen Standorten schädigen.
Ein absolutes nogo ist auch das feine Verpacken des Laubes in Säcken und dann das Endladen nicht im Kompostwerk oder dem Recyclinghof um die Ecke sondern in den nahen Wäldern, Bächen usw. am besten noch mit Sack. So bekommt man auch einen intakten Wald durch einschleppen von inversiven Arten aus dem Garten oder durch zu viel Laub kaputt. Auch wenn der Nachbar das macht, ist das kein Grund es selber zu tun, besser mal ein Wörtchen fallen lassen, dass Wiederauffortsten auch die Steuern für alle hochtreibt oder so.