Der Ofen braucht Holz. Und da ist es an der Zeit auch mal den Landesverband Lippe zu erwähnen, der seit nunmehr 10 Jahren Motosägenlehrgänge für Privatleute anbietet.

„Erneuerbare Energien spielen beim Heizen in privaten Haushalten eine zunehmende Rolle“, stellte das Statistische Bundesamt im Oktober 2013 fest. Dabei griffen die Deutschen überwiegend auf Brennholz und Pellets zurück, nur ein geringer Anteil entfalle auf Solarthermie und Wärmepumpen, so das Bundesamt. In Lippe versorgt die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe nicht nur Interessierte mit Brennholz: Sie bietet seit zehn Jahren erfolgreich Lehrgänge zum Erwerb des Motorsägenführerscheins an – Grundvoraussetzung für das eigenständige Aufarbeiten von Brennholz im Wald. MotorsaegenlehrgangFoto: Landesverband Lippe

Der überwiegende Teil des Lehrgangsangebots richtet sich an potenzielle Brennholzwerber: Beim Grundlehrgang (Modul 1 + 2) führen Forstwirte des Landesverbandes Lippe die Teilnehmer in die fachgerechten Schritte für das Fällen eines Baumes ein. „Hierbei steht besonders der sichere Umgang mit der Motorsäge und die Unfallverhütung im Vordergrund – aufbauend auf den Kenntnissen, die wir im theoretischen Teil des Lehrgangs vermitteln“, erklärte Günter Rossa, stellvertretender Leiter der Forstabteilung. Im Aufbaulehrgang (Modul 3) können Interessierte ihr Wissen vertiefen und sich weiter qualifizieren – und zum Beispiel das Fällen und Aufarbeiten von stärkeren Bäumen und großen Laubholzkronen erlernen.

„Außerdem bieten wir einen Auffrischungslehrgang an, der all jene anspricht, die vor geraumer Zeit den Grundlehrgang absolviert haben und ihr Wissen auffrischen, vor allem aber praktisch üben wollen“, ergänzte Mühlenhof. Inzwischen hat die Forstabteilung mehr als 6.800 Teilnehmer geschult: „Das spricht für die erstklassige Qualität unserer Lehrgänge, aber auch für die Fachkompetenz und das außerordentliche Engagement unserer Fortwirte, die in den letzten zehn Jahren an 280 Wochenenden für die Motorsägenlehrgänge bereit standen“, lobte Rossa.