Mit den drei Schlagworten, kann ich meinen heutigen Gartentag beschreiben. Einmal waren es genau die richtigen Nieselregenlücken, die mich die hinteren Staudenbeete getrieben haben. Endlich mal wieder schneiden, schauen, ausräumen und zum Komposthaufen laufen. Hin und Her, schnipp-schnapp, und dem Efeu keinen Spielraum lassen.
Immer wenn es etwas vorwärts ging, kam ein Nieselregen. Nach einer Weile, wenn die Gartenjacke so nass war, dass die Hose langsam wirklich nass war, gings ins Haus. Umziehen, Teetrinken und warten.
Das Spiel lief heute 3x. Dann war wirklich die ganze Gartenkleidung durch.
Auch der Komposthaufen war um einen beachtlichen Teil angewachsen.
Die heimischen Vögel fanden meinen Einsatz nur begrenzt gut, da sie zu ihren Fressenszeiten jetzt von mir gestört wurden. Ist in der Woche ja anders, aber heute ging es eben nur so.
Tja und trotzdem wuchs das Gefühl, das der Frühling zwar noch weit, aber doch schon Licht am Ende des Tunnels ist. Auch das Stechgebüsch, dass den Öllieferanten immer so stört ist jetzt aus dem Boden. Die kleine Pflanze war noch von den Eltern gepflanzt, aber schon seit Jahren nicht mehr gut dabei. Auch im hinteren Teil des Gartens gibt es noch so was, dass ähnlich schlecht aussieht, vielleicht sind die einfach auf,…
Und dann kam das Highlight, heute so gegen 16.30 Uhr. Noch hell genug um sie zu sehen, aber die Rufe waren schon deutlich früher zu hören.

Zugvögel Richtung Norden

Es flog eine ganze Formation Graugänse übers Haus und nicht nach Süden,nein nach Norden, das heißt sie kommen aus den Winterquartieren. Hurra, es wird langsam Frühling. Ein schönes Gefühl der Dankbarkeit und der Gartenliebe beschloss bei der letzten Tasse Tee den Tag.
Hurra.