Jetzt ist die Winterzeit wieder da, die Tage sind deutlich kürzer, um 17 Uhr ist es dunkel, wie soll man da noch den Garten geniessen. Laubberge, die zu Haufen geschichtet für die Kleinbewohner im Garten oder im Komposthaufen aufgetürmt kulminieren und überall ist es klam und feucht.

Aber es ist auch die Zeit des Pflanzens. Tulpen, Ranunkeln, Annemonen, Narzissen, Hyazinthen, Iris in rot, in weiß, in gelb, in blau alles hinein in die frisch angelegten Beete, die Rosenbeete, die Zwischenräume zwischen den Sträuchern und, und, und

Auch wenn man nix sieht nach dem Pflanzen, noch gießen und die Farbenpracht im kommenden Jahr imaginieren,…

Da soll noch einer sagen, der Herbst wäre nix. Doch eine tolle Zeit zum Innehalten, mal Nachdenken, sich in Vorfreude auf den nächsten Frühling freuen und sehen, wie die angelegte Strucktur sich weiter eingefunden hat.

Herbst eine prächtige Zeit und manchmal scheint ja auch die Sonne. Was übrigens auch noch wichtig ist, damit die guten Ergebnisse nicht durch schlechtes Material gestört werden. Jetzt ist auch Zeit die Gartengeräte zu pflegen. Mal den Rasenschnitt aus dem Mäher kratzen, die Spaten und Grabegabeln vom Sand befreien und fetten, den Trimmer und den Faden Kontrollieren, Mal ein Tropfen Öl ans Rasenmäherblatt usw.

Getreu dem Motto:

Trägt das Häschen lang ein Sommerkleid, so ist der Winter auch noch weit, sagt eine Bauernregel für heute