Wenn man einen alten Garten übernimmt, ist vielfach die Struktur schon vorgegeben.
Und es gibt immer Stellen die sind eng und schwierig zu beleben. Eine schmale enge Südseite, die Querseite des Hauses markierend ist so ein Gebiet.
Hier war ein kleines Stück Rasen, im Sommer verbrannt, im Frühling vermoost und eine ins Kraut geschossene Sträucherbepflanzung der Ausgangspunkt.

Bildquelle: Vorgartenprojekt

Die Sträucher sind bis auf zwei stattliche Exemplare von Eiben jetzt weg. Letztes Jahr war schon eine zaghafte Bepflanzung mit Sonnenblumen, Kapuzinerkresse und jungen Malvensträuchern und Roseneibisch aus einem Discounter der erste Versuch, die Fläche direkt am Haus zu beleben.
Sie haben etwas geblüht, alles ok, aber es war nicht so der tolle Wurf.
Jetzt sind die einen Pflanzen verblüht und weg und die kleinen Büsche sind in andere Beete hinters Haus umgezogen.
Also ist Platz für neues.
Die neue Idee ist, mit Lavendel im „längeren“ Stil zu arbeiten. Viele Lavendelpflanzen sollen in der 1 Meter tiefe und 4 Meter länge jetzt buschig und blühfreudig wachsen. Ein Lavendelmeer sozusagen, wohlig duftend, üppig die Hauswand entlang wachsen und Nahrung und Genuss für Insekten und Betrachter bieten.
Da Lavendel ja nicht so ohne ist, und älterer Lavendel schnell verholzt, ist die Idee vielleicht besser als die Umsetzung. Aber das ist das neue aktuelle Projekt.