Der Kleingärtner

Von kleinen Paradiesen im Garten und auf dem Balkon

Schlagwort: Detmold

Selbst geflochten – Kartoffelkorb-Workshop in Detmold

Wer schon immer mal wissen wollte, wie formschöne und pratktische Erntekörbe hergestellt werden, der kann jetzt im Freilichtmuseum Detmold was lernen.
#Die Kartoffelernte ist bereits in vollem Gang. Damit die Ernte auch im geeigneten Behälter richtig transportiert werden kann, bietet das LWL-Freilichtmuseum Detmold einen Workshop für Erwachsene zum „Kartoffelkorb flechten“ an.

Bild: Der Kleingärtner

Am Sonntag (1.10.) können Interessierte im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) von 9.30 bis 17.30 Uhr gemeinsam mit Petra Franke einen kugeligen Kartoffelkorb, eine sogenannte Schwinge, aus Weiden flechten. Die Teilnehmer sollten ein scharfes Taschenmesser, eine Rosenschere, Arbeitskleidung und Verpflegung mitbringen. Der Kurs kostet 25 Euro, hinzu kommen 15 Euro Materialbeitrag und der Museumseintritt. Anmeldungen für den Workshop im Haus Düsterdieck nimmt das Infobüro bis zum 23. September unter Tel. 05231 706104 entgegen.

Vogelfutterhäuschen flechten für Erwachsene in Detmold

Wenn der Herbst naht und die Gärten winterfest gemacht werden, sollte man auch an die Vögel denken. Sie freuen sich, wenn der ein oder andere Garten oder Balkon eine Mahlzeit für sie bereit hält. Das LWL-Freilichtmuseum Detmold bietet für diejenigen, die den Vögeln durch die kalte Jahreszeit helfen möchten, die Möglichkeit, in zwei Workshops ein Vogelfutterhäuschen zu flechten.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) richtet sich mit diesem Angebot an Erwachsene, die gemeinsam mit Petra Franke einen Winterfutterplatz aus Weiden herstellen möchten. Der erste Workshop findet am Freitag (29.9.), der zweite am Dienstag (3.10.) jeweils von 13.15 bis 18 Uhr im Lauschhaus statt. Die Teilnehmer sollten ein scharfes Taschenmesser, eine Rosenschere, Arbeitskleidung und Verpflegung mitbringen. Der Kurs kostet jeweils 15 Euro, hinzu kommen etwa 15 Euro Materialbeitrag und der Museumseintritt. Eine Anmeldung ist für den ersten Workshop bis zum 22. September, für den zweiten Termin bis zum 26. September im Infobüro unter Tel. 05231 706104 erforderlich.

Bienenaktionstag und Mitmachaktionen im Freilichtmuseum Detmold

Bienenaktionstag im Freilichtmuseum Detmold. Wo die Blumen blühen, da sind die Bienen in der Regel nicht weit. Passend zur Jahreszeit rückt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) deshalb in seinem LWL-Freilichtmuseum Detmold die nützlichen Insekten in zwei Mitmachprogrammen in den Fokus. Los geht es am kommenden Sonntag (30.4.) um 15 Uhr unter dem Titel „Bienen im Frühling“. Der gemeinsame Rundgang zu den Bienenhäusern thematisiert die Imkerei früher und heute. Anschließend besteht die Möglichkeit, Kerzen aus Bienenwachs zu rollen. Der Materialbeitrag pro Kerze beträgt zwei Euro. Treffpunkt ist der Museumseingang.


Bildquelle: Die Bienen stehen bei zwei Mitmachprogrammen im LWL-Freilichtmuseum Detmold im Mittelpunkt. Foto: LWL/Jähne

Nur einen Tag später, am Maifeiertag (1.5.), öffnet Museumsimker Ivo Blumenbach von 11 bis 18 Uhr die „Wachswerkstatt“. Dann haben Kinder ab sechs Jahren Gelegenheit, selbst eine Bienenwachskerze zu ziehen. Die Kosten betragen 1,80 Euro pro Kerze. Die Wachswerkstatt findet im Lauschhaus statt. Eine Anmeldung ist für beide Veranstaltungen nicht erforderlich.

Weidenschneiden – ein nützlicher Workshop

Früher lieferten Weiden das Ausgangsmaterial für viele Gebrauchsgegenstände, so zum Beispiel für Körbe. Durch den regelmäßigen Schnitt im Winter bildet sich auch bei den Weiden im LWL-Freilichtmuseum Detmold die spezielle Wuchsform dieser Gehölze.

Bildquelle: Freilichtmuseum Detmold.LWL/Jähne

In dem Workshop „Weiden schneiden“ vermittelt Korb- und Flechtwerkgestalterin Petra Franke am Sonntag (15.1.) ab 10 Uhr im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) Grundlagenkenntnisse zu den verschiedenen Arten, die zum Flechten geeignet sind, und schneidet die Weiden gemeinsam mit den Teilnehmern.

Wer zu Hause flechten möchte, kann das geschnittene Material mitnehmen. Mitzubringen sind: eine Rosen- und Astschere, Handschuhe, festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung, bei Bedarf Verpflegung sowie gegebenenfalls eine Transportmöglichkeit für das Schnittgut. Interessierte können sich bei der Museumszentrale unter 05231/706-0 bis zum 13. Januar anmelden.

Kinder legen Steinzeitgarten an

Im Vorfeld der Großen Archäologischen Landesausstellung NRW mit dem Titel „REVOLUTION jungSTEINZEIT“ präsentiert das Lippische Landesmuseum Detmold in einem „Steinzeitgarten“ alle acht frühesten Kulturpflanzen in unserer Region. Aus den Getreidearten Emmer, Einkorn und Nacktgerste wurde schon in der Jungsteinzeit unter anderem Brot gebacken. Daneben wächst im Steinzeitgarten nun auch der Lein, aus dem schon in der Jungsteinzeit Textilkleidung („Leinenkleidung“) hergestellt wurde. Zu den ersten Kulturpflanzen gehörten auch die Erbse, die Linse, Mohn und die Roggentrespe. Heute werden auf den landwirtschaftlichen Flächen in NRW 81 verschiedene Kulturpflanzen angebaut!

Kinder legen Steinzeitgarten an

Bildquelle: Kinder beschäftigen sich mit alten Kulturpflanzen / Foto: Lippisches Landesmuseum Detmold

Der Steinzeitgarten entstand für die Große Archäologische Landesausstellung Nordrhein-Westfalen mit dem Titel „REVOLUTION jungSTEINZEIT“. Diese zeigt vom 2. Juli 2016 bis zum 26. Februar 2017 auf 800 m² rund 1500 Funde von den Dinosauriern bis zum Zweiten Weltkrieg. Im Mittelpunkt steht die Jungsteinzeit, die Epoche in der Menschheitsgeschichte, in der die größten Umbrüche und wegweisenden Erfindungen hervorgebracht wurden. Zahlreiche Anfass- und Mitmachelemente sowie aufwändige Inszenierungen und Medienstationen machen die Ausstellung zu einem Erlebnis für die ganze Familie.

Ackerbau ist eine Erfindung, die schon in der Bibel beschrieben wird: Nach der Verbannung aus dem Paradies musste der Mensch im „Schweiße seines Angesichts sein Feld bestellen“. Nachdem der Mensch 2,5 Millionen Jahre, also 99,9 % seine Geschichte, als Jäger und Sammler durch die Landschaft zog und wechselnde Lagerplätze aufsuchte, begann vor rund 10.000 Jahren im Vorderen Orient der große Umbruch hin zu einem Leben als sesshaften Bauern. Mit dieser für die Menschheit ganz neuen Lebensweise kommen nicht nur die Viehhaltung, der Hausbau, Besitz und Eigentum auf, sondern vor allem, sondern auch der Ackerbau und die ersten Kulturpflanzen. Um 5300 v. Chr. erreichten schließlich die ersten Bauern Nordrhein-Westfalen. Sie brachten die Kulturpflanzen aus dem Vorderen Orient, hier aus einem Dreieck zwischen Israel, Südosttürkei und dem Iran mit.

Errichtet wurde der Steinzeitgarten am Lippischen Landesmuseum von Eckhardt Deichsel. Unter Anleitung von Melanie Delker-Hornemann wird die OGS Bildungshaus Weerth-Schule bis Ende Februar 2017 den Steinzeitgarten wöchentlich pflegen und betreuen. So können die Besucher des Landesmuseums in allen Monaten unterschiedliche Wachstums- und Reifegrade der Pflanzen erfahren. Eine Tafel wird demnächst die einzelnen Pflanzenarten und ihre Bedeutung für den Menschen näher vorstellen.

Mähen mit der Sense – lernen in Detmold

im Freilichtmuseum Detmold wird an mehreren Terminen für alle Interessierten ein Workshop zum Umgang mit der Sense angeboten. Die Termine sind Samstag, den 21.5.,am 18. Juni oder 2. Juli. Freischneiden ohne Motorsense oder Trimmer oder Räsenmäher ist schwieriger als man glaubt.
Nur noch wenige Menschen beherrschen das Mähen mit der Sense. Aber der Krach im Garten oder auf großen Wildblumenflächen ist nicht mehr für alle erträglich. Daher soll das wieder ein Allgemeingut werden. Im Freilicht Museum Detmold startet der erste Workshop am Samstag (21.5.) um 9.30 Uhr.

Feldrand 28dpi Bildquelle: Feldrand

Da sich der Kurs an Anfänger richtet, werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt. Auch eine eigene Sense müssen die Teilnehmer nicht besitzen. Falls vorhanden, sollte diese aber ebenso mitgebracht werden wie ein Wetzstein, Dengelhammer und Dengelamboss

Dabei wird nicht nur der Umgang mit dem alten Gerät gezeigt, sondern auch erläutert, dass der Erfolg des Mähens im richtigen Werkzeug begründet liegt. Unerlässlich für eine scharfe Sense ist das sogenannte Dengeln, also das Schärfen der Schneide. Die Kursgebühr beträgt 25 Euro plus Museumseintritt. Anmeldungen nimmt das Infobüro unter Tel. 05231 706104 entgegen. Wer keine Zeit hat, an dem Workshop teilzunehmen, für den bieten sich am 18. Juni oder 2. Juli die nächsten Gelegenheiten, das Mähen mit der Sense zu erlernen.

Saatgutbomben bauen – für die Pflanzen und Bienen

Etwas Erde, ein paar Samenkörner und Wasser, mehr braucht es nicht, um aus Kindern kleine Hobbygärtner zu machen. Bei einem Ferienworkshop im LWL-Freilichtmuseum Detmold lernen Kinder von sechs bis 13 Jahren, wie aus diesen Zutaten Saatgutkugeln, sogenannte Seedballs, entstehen, die im Garten oder im Topf bunte Blumen oder Kräuter sprießen lassen. Anna Goedecke zeigt kommenden Dienstag (28.7.) bei „Saatgutvielfalt aus selbst gemachten Seedballs“ von 15 bis 17 Uhr im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), wie das geht. Die Kinder lernen die Artenvielfalt in Gärten und auf Speisezetteln kennen und setzen sich spielerisch mit dem Vegetationszyklus von der Aussaat bis zur Ernte auseinander. Danach ist Hände schmutzig machen erlaubt, denn dann werden die „Samenbomben“ gerollt. Die Kosten für den Kurs betragen vier Euro, hinzu kommen zwei Euro Materialbeitrag und der Museumseintritt. Anmeldungen nimmt das Infobüro unter Tel. 05231 706104 entgegen.

Saatgutbomben
Bildquelle: Beim Herstellen von Saatgutkugeln darf nach Herzenslust in der Erde gewühlt werden. Foto: LWL/Klein

Wer kommende Woche keine Zeit hat, für den gibt es zum Ende der Sommerferien am Sonntag, 9. August, noch einmal die Gelegenheit zur Teilnahme.

Freilichtmuseum Detmold mit mobiler Garten 2.0

Er war einer der Höhepunkte von „Marsch, marsch ins Beet“, dem Themenjahr 2014 im LWL-Freilichtmuseum Detmold. Der mobile Garten namens „Paletti“ und das Prinzip des „Urban Gardenings“ fanden bei den Besuchern großen Anklang. Und daher gibt es jetzt die zweite Auflage, neudeutsch 2.0 obwohl man und frau darunter etwas anderes verstehen kann, als dreckige Finger zu bekommen. Für alle neuen und alten Freunde des Gärtnerns in Kisten, Kästen und Reissäcken gibt es nun eine Fortführung im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Auf etwa hundert Quadratmetern lässt die Projektgruppe „querbeet Urban Gardening Detmold“ das Prinzip des mobilen Gartens in der Saison 2015 neu aufblühen.

Mobiler Garten

Bildquelle: Der mobile Garten war ein Highlight im Themenjahr 2014 im LWL-Freilichtmuseum Detmold. Nun findet er seine Fortführung. Foto: LWL/Hesterbrink/Pölert

Direkt gegenüber der Gaststätte „Im Weißen Ross“ im Paderborner Dorf hat die Projektgruppe das Gelände mit Kisten und Kästen, Hochbeeten und Stangenbohnenzelt, einem sogenannten Tippi, gestaltet. Unter dem Motto „Bunte Städte und grüne Ecken“ werden Anregungen zur ergänzenden Gestaltung von Balkon und Garten gegeben. Eine artenreiche Vielfalt und umweltschonende Düngepraxis sind erklärte Anliegen von querbeet.

Museumsbesucher können Hochbeete und Kisten mit Gemüse und Blumen, Flächen mit Wildkräutern, Balkonkästen mit Küchenkräutern oder eine Smoothie-Ecke mit Wildkräutern und „Trinkblumen“ sehen und sich auf Naschproben freuen. Jeweils donnerstags von 10 bis 11 Uhr sind Mitglieder der Projektgruppe „querbeet“ vor Ort, um über die vielseitige Gartenkultur und Pflanzenwelt zu informieren und praktische Tipps für den eigenen Garten zu geben. Auf Anfrage können auch gerne für Gruppen und Schulklassen weitere Termine vereinbart werden. Ansprechpartner ist Bernhard Meier zu Biesen, Tel. 0152 04780641 oder E-Mail: b.mzb@gmx.de.