Der Kleingärtner

Von kleinen Paradiesen im Garten und auf dem Balkon

Schlagwort: Gartenbuch

Eine Buchentdeckung für Garten-und Essfreunde

Die Gartenliebe kam spät, aber die Freude gutes Essen zu genießen ist schon länger vorhanden. Das nur vorab.
Die eigenen Gemüse anbauen, die erste eigene Kartoffelernte, die Saisontomaten und Kürbisse. Herrlich und lecker. Da treffen sich diese wunderbaren Lebensräume und große Dankbarkeit ist immer nach den jeweiligen Erlebnissen im eigenen Garten und in der Küche bzw. am Esstisch vorhanden. Weiterlesen

Lesetipp in Sachen Buch: Jakob Augstein „Die Tage des Gärtners“

Zu Weihnachten , zugegeben schon ein Weilichen her, gab es für die Neugärtnerin das Buch von Jakob Augstein „Die Tage des Gärtners“. In der Sommerfrische ist jetzt mal das Lesen angesagt. Erstmal auch bei 35 Grad Celsius ist Herr Augstein lesbar, da sehr flüssig geschrieben und bei dem Thema mit der passenden Wortwahl auch eingängig.
Eine zentrale These erschien sehr bedenkenswert: alle Gärten wurden von alten alleinstehenden, meist verwitweten Damen gepflegt, die die viel zu großen Flächen in extensive und partielle Blumenmeere verwandelt hatten. Je nach Familiennachwuchs, mussten Flächen von Rasen vorgehalten werden, falls die Enkelkinder doch mal zu Besuch kamen und vor lauter Langeweile bei Kaffeetisch mal an einen Ball treten oder mit dem Schläger hauen wollten. Für die Kindergeneration hieß das einmal im Jahr den Vertikultierer der Schwiegereltern ins Auto wuchten und einen Frondienst-Arbeitseinsatz bei der Rasenpflege ableisten. Hier der Mutter den Gefallen tun, wenn sonst die Schwiegereltern, gerne die Eltern der Ehefrau immer vorgehen. Stress sollte zu Hause ja ausbleiben,… Weiterlesen

Biologische Invasionen – fremde Tiere und Pflanzen fallen bei uns ein

In den letzten Jahren gab es immer wieder Berichte über biologische Invasionen, fremde Tiere und Pflanzen, die sich breit machen. Da ist von Killern, Eindringlingen, Krieg, Bedrohung und Kampf die Rede. Doch was steckt dahinter? Sind Tiere und Pflanzen, die aus anderen Teilen der Welt hierher oder von hier in andere Länder kommen, gefährlich? Wie kommt es überhaupt zu diesen weltweiten Bewegungen?

Waldmuseum Heidelbeck
„Die aktuelle Sonderausstellung im Wald- und Forstmuseum Heidelbeck begibt sich auf die Spuren der tierischen und pflanzlichen Neuankömmlinge“, erläutert Diplombiologin Dorothee Suray, die die Ausstellung kuratiert hat. Die Wanderung und Ausbreitung von Lebewesen in neue Lebensräume sei ein Prinzip des Lebens.

„Die Landschaften, wie wir sie heute kennen, sind das Ergebnis einer langen Abfolge von Veränderungen in der Gemeinschaft ihrer Bewohner, von Einwanderung und Verdrängung, Anpassung und Aussterben.“ Doch immer gab es Hindernisse, die auch für das reiselustigste Lebewesen nicht zu überwinden waren. Gebirge, Ozeane und ausgedehnte Wüsten setzten der natürlichen Ausbreitung von Tieren und Pflanzen Grenzen.
„Dann tritt der Mensch in Erscheinung und bietet ganz neue Möglichkeiten zum Erreichen neuer Lebensräume. Er legt Straßen, Kanäle und Brücken an, überwindet Ozeane und Gebirge mit Schiffen und Flugzeugen und verbindet so, was bisher getrennt war. Und die Tiere und Pflanzen nutzen diese Chance. Sie reisen mit dem Menschen, unbemerkt als blinde Passagiere oder ganz bewusst in Käfigen, Aquarien, Blumentöpfen und Samentüten.“
„Dorothee Suray hat ein brisantes Thema für ihre Ausstellung gewählt, das uns alle angeht“, loben Verbandsvorsteherin Anke Peithmann und Kalletals Bürgermeister Andreas Karger. „Die weltweite Verschleppung von Tieren und Pflanzen hat inzwischen unüberschaubare Ausmaße angenommen. Für viele Wissenschaftler stellt sie inzwischen eine der größten Bedrohungen für die Vielfalt der Erde dar. Aufklärung ist deshalb sehr wichtig“, sind Peithmann und Karger überzeugt. Suray ermögliche mit der Ausstellung, den Wegen der Neuankömmlinge zu folgen und zu erfahren, welche Folgen ihr Erscheinen in der neuen Heimat hat.

Peithmann und Karger laden deshalb zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, dem 11. Mai 2014 um 15 Uhr nach Heidelbeck ein.

Zu sehen ist die Sonderausstellung „Neu hier?!“ vom 11. Mai bis zum 1. November 2014. Das Wald- und Forstmuseum Heidelbeck ist samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Deutsche Gartenbau-Gesellschaft verleiht den deutschen Gartenbuchpreis

Das eigene praktische Tun macht mir im Garten doch am meisten Spaß. Aber ich lese auch gerne Gartenbücher und lerne dazu. Und so beobachte ich immer mit Spannung die Vergabe des Deutschen Gartenbuchpreises. Dieser wird jährlich von der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft von 1822  vergeben. Und in diesem Jahr geht der 1. Preis an Hansjörg Haas für seinen Ratgeber „Pflanzenschnitt“.

Und da muß ich sagen, gute Wahl, das Buch hatte ich mir schon selbst gekauft, denn es gibt darin sehr praktische Schnittanleitungen zu Ziergehölze, Obstgehölze sowie Stauden und Kübelpflanzen. Da läßt sich die Theorie schnell in die Praxis umsetzen. Glückwunsch an Hansjörg Haas. Von Gärtner zu Gärtner.