Der Kleingärtner

Von kleinen Paradiesen im Garten und auf dem Balkon

Schlagwort: Holz

Holzmachen – hier kreist die Kettensäge

Ein kalter und sonniger Tag führte heute dazu, dass der große frische Holzstoß ganz klein und handlich wurde. Oder auch anderes herum, die Hölzer, vielfach Opfer des Sturms Frederike sind jetzt Ofenfertig und müssen nur noch trocknen. Und sogar die alten Holzwurmbretter wurden klein gemacht. Weiterlesen

Gartenplanung und Reperaturmaßnahmen

Eine befreundete Gartenbesitzerin ist in diesem Jahr sehr tatendurstig und hat zur Lagebesprechung mit leckerem Frühstück in ihren Garten eingeladen.
Bei ihr sind einige schöne Bäume meist gut 10jährige schön in den ansteigenen Garten gepflanzt. Darüber hinaus gibt es drei schöne sehr unterschiedliche Sitzplätze, von Relaxbereich und Kaffeetafel bis zur Terrasse mit einem langen Tisch ist alles dabei.

Ausgangslage des Gartens

Und dazwischen mal langer und mal kurzer Rasen und auch einiges an geballten Blumenansammlungen. Das sind natürlich keine Beete, da die Beete ja einen Umrandung brauchen und hier eher locker die Fläche im Rasen mit einer Sorte Blumen der Saison nach bepflanzt wird.


Das ist bei einer solchen Zusammenkunft immer sehr lustig, wie die Besitzerin erzählt wieso diese Sorte Blumen gerade an dieser Stelle zur Anpflanzung gekommen ist. Meist ist die Schönheit bei Einkauf der Grund der Ansammlung. Und wenn die Trophäen dann im Garten ankommen, wird die Menge und Größe zu dem Rest dann in ein Verhältnis gebracht, so dass es die Inselbildung gibt.

Der Relaxbereich

Dieser Bereich ist nach dem Sonnenstand am Nachmittag-Abend ausgewählt. Da die Sonne schon gegen 17 Uhr im Sommer hinter den großen Bäumen des Nachbar verschwindet, ist der Relaxbereich so optimiert, dass es wirklich dort bis 17 Uhr Sonne gibt. Die Büsche dahinter sind schön dicht, so dass der Bereich, der mehr am Rand des Grundstückes liegt, doch blickgeschützt ist. Allerdings eben auch etwas weg von Haus und Versorgungsquellen.

Kaffeebereich

Der nette Sitzbereich ist mit einem klassischen Gartenmöbelensemble der 60er ausgestattet und hat mit dem runden Tisch eine sehr einladende Wirkung. Hier ist die Sonne schneller weg, aber bei einem heißen Sommertag ist der Platz ideal und gehört auch für die Gäste zum gerne besuchten Teil des Gartens. Auch eine mögliche Grillaktion ist dort problemlos zu integrieren.

Terrasse

Hier ist natürlich der optimale Platz ganz in der Nähe der Versorgungsquellen und auch der Zulieferung durch das hintere Gartentor. Die Anlage ist schon fast historisch, so dass die Öffnung nach Tagesform mal geht und mal nicht. Da die versammelte Gartenkennerschaft natürlich versorgt werden wollte, wurde hier akuter Handlungsbedarf festgestellt und ein neues Gartentor aus Holz eingefordert.

Der Terrassenplatz ist der einzige der nicht optimal sichtgeschützt ist, so dass es hier noch zu mehreren Aktionen kommen wird. Sehr schön kann ein gestalteter Raum mit Holzelementen oder mit gemauerten Winkeln sein, der je nach anschließender Architektur sehr schön eingewachsen werden kann. Mit diesem Thema beschloss sich dann der Tag, da diese Frage doch noch mehr Baumaßnahmen sogar mit schwerem Gerät erfordern könnte. Hier ist die ratsuchende Freundin noch mitten im Entscheidungsprozess.

 

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Der Autoklotz heizt oder was man alles lernt

Bei dem Aufräumen der Garage, dem letzten Raum der seit der Übernahme von Haus und Hof noch unberührte Raum drängte sich jetzt in den Vordergrund.
Alles mußte raus, dass alte Regal aus Großmutters Lebensmittelladen, dass seit Anfang an in der Garage stand mußte von der Wand abgerückt werden und auch hier fanden sich wieder „Schätze“.
Wer weiß wie dreckig, staubig und voller alter Sachen so ein Regal Raumhoch sein kann, wird es verstehen: auch das war wieder gruselig. Aber der Schwung war da und es war fast lustig, die Schienenteile, Glockenteile, Ölkännchen usw. aus den Ecken zu holen. Auch so mancher Handfeger fand sich. Die Gardena Schlauchspitze war da der größte Schatz aber das unspektakulärste Teil.
Bei der großen Staubentwicklung und dem Öffnen des Fensters zeigte sich eine nicht bekannte Qualität eben dieses: Das Fenster ist ein einfachverglastes Holzfenster, aber es kann dreh und kipp. Wär hätte das gedacht?! Ich jedenfalls nicht. Und dann fand sich ein locker 3 Kilo schwerer dicker Holzklotz.
Der Holzklotz ist eben als Feuerholz eingesetzt worden. Und er war Klasse: brannte lange und machte eine schöne Wärme und fiel dann ganz langsam auseinander. Zeit über seine Herkunft und die Verwendung nachzudenken. Woher? Keine Ahnung bestimmt hat mein Vater den irgendwann irgendwo gefunden oder sogar sägen lassen.

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Bildquelle: Der Klotz

Verwendung: Ja das fiel mir wieder ein. Der Bremsklotz für die Autos, dass man nicht zu weit in die Garage fuhr und mit der PKW Schnauze ausversehen ins Regal setzte oder die Fahrräder davor plattfuhr. Und so ein Klotz hat einen langsam fahrenden R4, R5, R11, Renault Clio und Opel Corsa gestoppt. Jetzt wird die Garage nicht mehr für die Autos benutzt, sondern nur als Lagerfläche für den Garten und die Gartenelektrogeräte, Mülltonnen etc. Und natürlich zur Überwinterung der Kübelpflanzen, aber das ist eine andere Geschichte.

Holz für den Ofen

Morgen ist es so weit, der ersehnte Holzscheitofen wird aufgestellt. Vorfreude, etwas mulmig – schaffe ich das, und überhaupt nun wird es richtig gemütlich zu Hause. Ist jetzt auch schon schön, aber etwas, etwas Klitzekleines fehlte eben noch.
Der Ofen. Morgen um diese Zeit gehts los.
Logisch das jetzt mit ganz anderen Augen durch die Welt geschaut wird. Und wie das so ist, es ist immer relativ.
Gestern Abend gabs eine Betriebsbesichtigung in einem Sägewerk und da standen sie die Boxen voller Brennholz.
Ja es geht immer weiter:

Holz in Boxen

Die Renaissance der Hollywoodschaukel

Wer hätte das gedacht, da ist sie wieder die Hollywood-Schaukel. Großgeworden mit einem Monster in orange und braunem Bezugsstoff unter dem ein Gestell aus Metall die zugegeben bequeme Sitzbank hielt. Der Aufbau war ein Staatsakt und erforderte viel Manpower, sonst konnte man die Sitzbank, die natürlich 2-teilig war mit Metallfedern gar nicht in den jeweils drei Stangen der Aufhängung arretieren.
Wir Kinder fanden die Schaukel suboptimal, weil toben dort verboten war. Schade eigentlich. Nur zum drin liegen und mit der Mutter kuscheln war ok.
Und dann war sie irgendwann weg und fehlte auch nicht wirklich in der Sommer-Möblierung des Gartens.

Hollywoodschaukel
Und jetzt 2014 ist sie wieder da, wie damals nur ohne diese Dekore und vielleicht auch leichter im Aufbau.
Jedenfalls sah ich sie stehen in einem Garten, mit Holzgestell und nicht so wuchtig wie in der Erinnerung.
Auch mal vorsichtig hineingesetzt und was passierte?! Mir wurde leicht plümerant beim sachten Schaukeln,…

Wohl eine Altersfrage, wie ich befürchte, aber eine mögliche Renaissance wird es hier nicht geben.

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Oldies but Goldies – Gartenmöbel

Wenn man sich so umschaut, bei den entfernteren Nachbarn, in den Möbelhäusern überall da, wo es auch Gartenmöbel zu kaufen gibt, fällt doch auf, dass die Mode in dieser Saison zu den wuchtigen Loungemöbel a la Rattanoptik tendiert. Zugegeben, die können sehr bequem und in der Ergonomie schön sein, es sind aber auch schlecht verarbeitete Möbel dabei, denen man die Zukunft als Sperrmüll schon ansieht.
Etwas schade ist doch, dass die Möbel aus heimischer Produktion und vorallem aus heimischem Holz etwas aus der Mode gekommen sind. Unsere Buchenbank ist zwar pflegeintensiv, aber schön bequem und hält schon eine ganze Weile.

GartenmöbelDa ist die Gärtnerin froh, doch auch mal wieder Holzmöbel die eindeutig älter sind in einem kleinen Garten vorzufinden. O.K. die Möbel sind auch aus Tropenholz gefertigt, aber sind mindesten 15 Jahre alt und zeigen einen „Look“ der so recht nach altem Garten ist.
Einfach schön und nicht der Mode unterworfen.

Motorsägenlehrgänge beim Landesverband Lippe

Der Ofen braucht Holz. Und da ist es an der Zeit auch mal den Landesverband Lippe zu erwähnen, der seit nunmehr 10 Jahren Motosägenlehrgänge für Privatleute anbietet.

„Erneuerbare Energien spielen beim Heizen in privaten Haushalten eine zunehmende Rolle“, stellte das Statistische Bundesamt im Oktober 2013 fest. Dabei griffen die Deutschen überwiegend auf Brennholz und Pellets zurück, nur ein geringer Anteil entfalle auf Solarthermie und Wärmepumpen, so das Bundesamt. In Lippe versorgt die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe nicht nur Interessierte mit Brennholz: Sie bietet seit zehn Jahren erfolgreich Lehrgänge zum Erwerb des Motorsägenführerscheins an – Grundvoraussetzung für das eigenständige Aufarbeiten von Brennholz im Wald. MotorsaegenlehrgangFoto: Landesverband Lippe

Der überwiegende Teil des Lehrgangsangebots richtet sich an potenzielle Brennholzwerber: Beim Grundlehrgang (Modul 1 + 2) führen Forstwirte des Landesverbandes Lippe die Teilnehmer in die fachgerechten Schritte für das Fällen eines Baumes ein. „Hierbei steht besonders der sichere Umgang mit der Motorsäge und die Unfallverhütung im Vordergrund – aufbauend auf den Kenntnissen, die wir im theoretischen Teil des Lehrgangs vermitteln“, erklärte Günter Rossa, stellvertretender Leiter der Forstabteilung. Im Aufbaulehrgang (Modul 3) können Interessierte ihr Wissen vertiefen und sich weiter qualifizieren – und zum Beispiel das Fällen und Aufarbeiten von stärkeren Bäumen und großen Laubholzkronen erlernen.

„Außerdem bieten wir einen Auffrischungslehrgang an, der all jene anspricht, die vor geraumer Zeit den Grundlehrgang absolviert haben und ihr Wissen auffrischen, vor allem aber praktisch üben wollen“, ergänzte Mühlenhof. Inzwischen hat die Forstabteilung mehr als 6.800 Teilnehmer geschult: „Das spricht für die erstklassige Qualität unserer Lehrgänge, aber auch für die Fachkompetenz und das außerordentliche Engagement unserer Fortwirte, die in den letzten zehn Jahren an 280 Wochenenden für die Motorsägenlehrgänge bereit standen“, lobte Rossa.